Panhellenische Heilige Wallfahrt der Panagia Soumela (Kastania, Vermio)

About Panhellenische Heilige Wallfahrt der Panagia Soumela (Kastania, Vermio) in Veria

In Kastania am Vermio, in Höhe und Entfernung von etwa achtzehn bis zwanzig Kilometern von Veria, ist die Panhellenische Heilige Wallfahrt der Panagia Soumela kein Kloster mit Abt und Mönchszellen. Die Heilige Metropolis von Veria, Naoussa und Kampania führt sie ausdrücklich als Wallfahrt. Die Unterscheidung zählt: der Besucher kommt wegen der Ikone und der Versammlung am 15. August, nicht um zönobitisches Leben zu beobachten.

Vom Berg Melá nach Kastania

Das pontische Kloster wurde nach der Überlieferung, die die Wallfahrt bewahrt, Ende des 4. Jahrhunderts auf dem Berg Melá bei Trapezunt von den Mönchen Barnabas und Sophronios gegründet und erhielt seinen Namen von der Wendung «eis tou Melá». Die Ikone, die dieselbe Überlieferung dem Evangelisten Lukas zuschreibt und die über Athen als «Athiniótissa» gegangen sein soll, blieb Leitbild der Griechisch-Pontier bis 1922. Mit dem Bevölkerungsaustausch wurden die Reliquien übergeben; 1931 brachte Ambrosios der Soumelíotis sie nach Griechenland, nach Schritten der Regierung Venizelos gegenüber der Regierung İnönü. Die Ikone lag jahrelang im Byzantinischen Museum von Athen.

1951–1952 und der heutige Komplex

1951 wurde die Ikone dem Verein «Panagia Soumela» Thessaloniki überlassen. An einem Hang über Kastania, auf einem dafür abgetretenen Grundstück, wurde ein neues Heiligtum gegründet. Ab 1952, als die kleine Kirche gebaut wurde, wurde die Ikone dort inthronisiert. Ziel war kein weiteres Kloster, sondern eine symbolische Wallfahrt. Heute umfasst der Komplex zwei Kirchen, Gästehäuser, Restaurant, Parkplätze und eine Museumssammlung mit Geräten, Ikonen und Gewändern sowie eine Bibliothek. Die Verwaltung liegt beim Verein, in Beziehung zur örtlichen Kirche.

Der 15. August und die anderen Tage

Am Dreitage-Fest des 15. August ist der Andrang massiv, mit Prozession der Ikone nach orthodoxer Ordnung. Wer Ruhe will, kommt an einem anderen Tag; die Bergstraße füllt sich, und das Parken braucht Geduld. Bescheidene Kleidung gilt auch an einer Wallfahrt, nicht nur im Kloster. Im Winter prüfen Sie, ob die Asphaltstraße nach Kastania offen ist. Wenige Kilometer weiter, in Rodochori, bewahrt das Kloster des Heiligen Georg Peristereota das andere große pontische Heiligtum Imathias; beide Stationen liest man zusammen, ohne sie gleichzusetzen.

Konfession

Christian

Hinweise für Besucher

National pilgrimage (proskynima), not a monastery. Peak 15 Aug. Modest dress; mountain road to Kastania Vermio.